Johanniskraut

Johanneskraut - Wirkung und Anwendung. 

 

Johanniskraut Hypericum perforatum ( Rotöl ) vertreibt schlechte Gedanken und wurde bereits im antiken Griechenland als menstruationsauslösende Heilpflanze beschrieben. Auch wurde es bei Ischias und Verbrennungen empfohlen. Im Mittelalter war es wegen seinen beruhigenden und stimmungsaufhellenden Wirkung sehr geschätzt. Bewährt hat sich das Kraut sich vor allem bei Nervenerkrankungen.

 

Die Tipps und Ratschläge beruhen auf eigenen Erfahrungen und Recherchen. Es gibt keine Gewähr für Wirksamkeit und Heilung!

 

 

Innerlich als Tee wurde Johanniskraut zur Stärkung der Nerven getrunken und äußerlich wurde es als Öl (Rotöl) als Einreibung verwendet unter anderem bei Schlaflosigkeit, Migräne oder Nervenschmerzen

 

Der Tee und der Ölauszug des Johanniskrautes wird auch gerne bei Magenschmerzen, Gastritis, nervösen Magen und bei Magengeschwüren verwendet. 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten: 

Durchfall: Tee trinken

Fußschweiß:  Füsse mit Öl einreiben

Schnupfen: einpaar Tropfen Öl in die Nase tropfen

Bronchitis: Öl auf der Brust einreiben

Brustwarzenentzündung, Milchstauuung: Öl als Einreibung

ausbleibender Menstruation: täglich 1 -2 Tassen Tee trinken, solange trinken bis sich die Regelblutung wieder eingestellt hat, man kann dem Johanniskaut auch noch Beifußkraut hinzufügen. 

Gebärmuttersenkung: Bauch mit Öl einreiben

Hexenschuss: als Tinktur innerlich eingenommen und Öl zur äußerlichen Einreibung

Halsschmerzen, Mandelentzündung: mit Tee gurgeln

Leichten Depressionen: Fertigpräparate aus der Apotheke, mit gleichbleibenden Gehalt von 300 mg bis 900 mg empfohlen. 

Hämorrhoiden: teelöffelweise das Rotöl trinken und mit dem Kraut Sitzbäder machen.

 

Sitzbad: 2 Handvoll Johanniskrautblüten mit 1 Liter kochenden Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen, abfiltern. Badewanne mit einwenig Wasser füllen und Tee dazugeben. 10-15 Minuten darin sitzen bleiben. Sitzbad sollte 2 x in der Wochen gemacht werden,  ruhig über einige Monate hinweg. 

 

Tee: 1 - 2 Teelöffel des getrocknete Johanniskrautblüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abfiltern. Täglich 2 Tassen trinken. 

 

Öl:  2 Handvoll frisch gepflückte Johanniskrautblüten ( Sammelzeit:  um den 24.6. )  mit 500 ml Olivenöl übergießen, Blüten leicht andrücken und 6 Wochen an einem hellen Ort am besten in der Sonne ziehen lassen, abfiltern und in dunkle Flaschen abfüllen. (Blüten müssen alle mit dem Öl gut bedeckt sein!)

Öl ist 1 Jahr haltbar. 

 

Tinktur: frisch gepflückte Johanniskrautblüten ( Sammelzeit: um den 24.6. )  mit 38% Doppelkorn übergießen, 6-8 Wochen ziehen lassen, abfiltern und in dunkle Apothekertropffläschen abfüllen. 

 

Vorsicht: Durch die Einnahme von Johanniskrautpräparaten kann die Haut sonnenempfindlicher werden, dass es zu einem leichten Sonnenbrand führen kann. Zudem kann eine hohe Dosis die Wirkung der Antibabypille beeinträchtigen.

 

Diese Ratschläge sollen natürlich keinen Arzt ersetzen.