Ackerschachtelhalm

Der Ackerschachtelhalm, die Ackerpflanze mit Heilwirkung

Der Ackerschachtelhalm, auch Pferdeschwanz genannt wurde im Altertum wegen seiner blutstillenden Wirkung sehr geschätzt. Zudem solle er einen hohen Gehalt an Kieselsäure besitzen und wird bei Hauterkrankungen wie Gicht und Bindegewebschwäche bei der Behandlung von Rheuma eingesetzt. 

 

Die Tipps und Ratschläge beruhen auf eigenen Erfahrungen und Recherchen. Es gibt keine Gewähr für Wirksamkeit und Heilung!

Im Frühjahr ist der Schachtelhalm eine blassgebliche stengelartige Pflanze. Später wachsen dann grüne Sommertriebe, die früher gerne als Scheuermittel zum Putzen von Metall verwendet wurden, woher auch der Name Zinnkraut kommt.

Inhaltsstoffe Ackerschachtelhalm

Kieselsäure (bis zu 10%), Mineralstoffe (Kalium), Flavonoide, Saponine

Wirkung von Ackerschachtelhalm

Ackerschachtelhalm ist harntreibend, anregend, stärkend und blutstillend und deswegen bei diesen Beschwerden hilfreich:

- Bei Bindegewebsschwäche (Kieselsäure)

- Blutstillend

- Gicht 

- Rheuma

Anwendungen

Schachtelhalmtee bei Rheuma, chronischem Husten, Erkältung und Harnwegsinfekten:

2 TL Kraut auf 0,25 Liter Wasser 5 Minuten kochen, 5-10 Minuten ziehen lassen, abseihen und über den Tag verteilt 3 Tassen trinken. Dazu viel Wasser über den Tag verteilt trinken.

 

In Schachtelhalm Baden für eine gesunde Haut und bei Harnwegserkrankungen:

Badezusatz mit 200 Gramm Ackerschachtelhalm ansetzen und ins Badewasser geben. Wirkt anregend auf den Hautstoffwechsel und unterstützt die Abheilung von Harnwegsinfekten.