Arnika (Arnica montana) - Wirkung, Anwendung

Die Wirkung und Anwendung von Arnika

 

Die Arnika gehört neben Schafgarbe, Kamille und Tausendgüldenkraut zu den bekanntesten Heilpflanzen in Deutschland und wird auch heute noch sehr häufig eingesetzt. Allerdings ist sie erst seit Ende des Mittelalters als Arzneipflanze bei uns bekannt. 

 

Die Arnika ist in ganz Europa bis nach Südskandinavien, sowie Mittelasien und Nordamerika verbreitet. Sie wächst auf nährstoffarmen und damit stickstoffarmen Böden mit geringem Kalkanteil. Man findet sie auf Wiesen (oft in Höhenlagen), in Moorgebieten und lichten Nadelwäldern, sowie in Sandbodenbereichen. In Höhenlagen kommt sie bis etwa 2.700 Meter auf kalkfreien Lehmböden vor. Sie gilt als Zeigerpflanze für saure Böden.

Arnika-Wildvorkommen sind selten geworden und stehen unter Naturschutz. Ihr Rückgang im Bestand findet seine Ursache vornehmlich in der Düngung von vormaligen Magerwiesen. Für die Verwendung als Arzneipflanze werden feldmäßig angebaute Vorkommen, vor allem in Ost- und Südeuropa, genutzt.

 

Wirkung von Arnika

Die Wirkung einer Arnika-Tinktur ist sehr vielfältig.

 

Innerlich angewandt wirkt sie zum Beispiel auf Kreislauf und Herz. Dabei ist jedoch zu beachten, daß eine richtige Dosierung stattfindet, da sonst Vergiftungserscheinungen auftreten können.

Eine Anwendung sollte also nur unter ärztlicher Aufsicht stattfinden.

 

Äußerlich angewendet hilft sie bei Verletzungen, wie zum Beispiel Quetschungen, Blutergüssen, Prellungen, Muskelzerrungen und bei Sehnenzerrungen.

Zudem hilft Arnika auch bei Verstauchungen, oberflächlichen Venenentzündungen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, rheumatischen Beschwerden und zur Behandlung von Entzündungen nach Insektenstichen.

 

Diese Ratschläge sollen natürlich keinen Arzt ersetzen.