Darmbeschwerden - Blähungen, Verstopfung

Ursachen für Darmbeschwerden und Blähungen:

 

Alkohol: Ein Glas zu viel am Abend kann die Welt zum Drehen und Ihre Verdauung in Aufruhr bringen. Gerade Bier und Wein oder kohlensäurehaltige Drinks erzeugen Flatulenzen. Dazu kann aber jeder übermäßige Konsum von Alkohol die Darmflora schädigen und so zu einer dauerhaft erhöhten Gasbildung führen.

 

Ballaststoffe: Ballaststoffe sind gesund und erhöhen das Volumen des Stuhls, halten die Verdauung auf nützliche Weise beschäftigt und den Blutzuckerspiegel konstant.  Wenn Sie im Rahmen einer Umstellung oder einer Diät aber plötzlich deutlich größere Mengen davon auf den Speiseplan setzen, können Sie zunächst unter starken Blähungen leiden. Erhöhen Sie die Zufuhr also allmählich, bis Sie die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Mindestmenge von 30 Gramm pro Tag erreicht haben.

 

Blähende Lebensmittel: Hülsenfrüchte, wie Bohnen, Erbsen und Linsen aber auch Kohl und Lauchgewächse werden besonders gasbildend verdaut. Daher auch das Sprichwort um die tonerzeugenden Bohnen. Wer hiervon sehr große Mengen ist, ernährt sich zwar gesund – mutet dem Darm aber auch einiges zu. Mit der richtigen Zubereitung und den passenden Gewürzen lässt sich den Winden jedoch vorbeugen.

 

 

Große Mahlzeiten: Haben Sie mehrere Stunden gehungert und schlagen dann bei der nächsten Mahlzeit so richtig zu, kann der Verdauungstrakt schnell überfordert sein. Das wiederum führt zu heftigen Blähungen und großem Druck im Bauchraum.

 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien: Für den einen ist es Gluten, für andere Laktose und für wieder andere Süßstoffe, Konservierungsmittel oder Histamin – bei Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind Blähungen meist vorprogrammiert und oftmals nicht die einzigen Beschwerden.

 

 

Was tun gegen Blähungen?

 

Wenn man öfter zu Blähungen und Krämpfen neigt, sollte man es mal mit Schwarzkümmel Öl versuchen.

3x täglich - 2 Kapseln Schwarzkümmel Öl oder

3x täglich 1/2 Teelöffel flüssiges Schwarzkümmel Öl zu sich nehmen. 

 

Heilkraut Labkraut

Essig kurz aufkochen und eine eine Handvoll getrocknetes Labkraut hinzufügen und 10 Minuten ziehen lassen. Baumwolltuch damit tränken und auf den Bauch legen.

 

Wacholder Tee

 Für 250 ml kochendes Wasser werden in etwa ein Teelöffel Wacholderbeeren zerquetscht und mit dem kochendem Wasser übergossen.

Diesen Aufguss lässt man etwa 5 bis 10 Minuten ziehen, dann abseihen und den Tee ungesüßt oder mit Honig genießen.

Der Wacholdertee, aus Wacholderbeeren hergestellt, kann Bakterien im Verdauungstrakt abtöten und die Nierentätigkeit anregen.

 

 Auch Fenchel Tee ist bekannt für seine entblähende Wirkung.

 

Diese Ratschläge sollen natürlich keinen Arzt ersetzen.