Hagebutten lecker und reich an Vitamin C

Hagebutten nicht nur als Tee sehr beliebt

 Die Hagebutte dürfte den meisten Menschen als Tee bekannt sein. Dabei kann die Frucht des Strauches, der zur Familie der Rosengewächse gehört, wesentlich mehr. Bereits Mittelalter erkannten die Menschen ihre heilende Wirkung und die kosmetischen Vorzüge. In der griechischen Mythologie hieß es außerdem, dass die Schönheit der Göttin Aphrodite auf Hagebutten beruhte.

 

Heute weiß man deutlich mehr über die Früchte, die etwa im Oktober reif zur Ernte sind. Sie enthalten wichtige Mineralstoffe, wie beispielsweise Vitamin C, Vitamin B1 und B2, Betakarotin und Vitamin K. Das macht sie vor allem in der Erkältungszeit zu wahren Geheimwaffen, da ihnen eine entzündungshemmende und immunsystemstärkende Wirkung nachgesagt wird. So soll das Pulver der Hagebutte die Beschwerden von Gelenkschmerzen lindern. Der Tee hingegen kann harntreibend und abführend wirken, bringt also eine leicht reinigende Wirkung mit sich. Ebenfalls in der roten Frucht enthalten ist das sogenannte Lykopin, das Krebs und einem Herzinfarkt vorbeugen kann.

 

 

Wer die roten Früchte allerdings frisch vom Strauch genießen will, wird das Gesicht verziehen. Unzubereitet schmecken Hagebutten auf Grund ihres hohen Gerbstoff-Anteils sehr sauer. Deshalb sollte man sie beispielsweise lieber als Tee oder selbstgemachte Trockenfrüchte genießen. Dafür muss man sie nur einige Tage an einem warmen Ort, etwa auf einem Blech auf der Heizung oder bei etwa 40 Grad im Backofen trocknen. Weitere Informationen sind auf wohltuer.de zu finden.

Hagebutten-Marmelade als Füllung für Krapfen

Deutschlandweit beliebt in der Winter- und Faschingszeit ist außerdem ein Gebäck, dass in jeder Region einen anderen Namen trägt: Krapfen, Berliner oder Pfannkuchen. Allen gleich ist die Füllung, eine Hagebuttenkonfitüre, auch Hiffenmark genannt. Hier findet ihr das simple Rezept, um es mal selbst auszuprobieren:

 

Zutaten:

 

-       2 kg Hagebutten

-       1 kg Gelierzucker (1:1)

-       Apfelsaft

 

 Das ist zu tun:

1.    Als erstes müssen die Hagebutten gewaschen, geputzt und mit 500ml Wasser in einen Topf gegeben und zugedeckt werden. Diese Mischung etwa 30 min kochen lassen.

2.    Nun muss man die Hagebutten aus dem Sud nehmen, diesen abkippen und die Früchte zu einem Mus pürieren. Wenn gewünscht, durch ein Sieb drücken. Im Anschluss wieder in den Topf geben, mit Apfelsaft auf einen Liter auffüllen, Zucker hinzugeben, unterrühren, aufkochen und circa 3 min köcheln lassen.

3.    Konfitüre sofort in heiß ausgespülte Dreh- oder Weckgläser füllen und fest verschließen. Dann auf den Deckel stellen und circa eine Minute so stehen lassen. Dann kann man sie richtig herum erkalten lassen.

4.    Sobald sie erkaltet sind, kann man sie öffnen und auf Brot, Pfannkuchen oder anderem Gebäck, genießen.

Quellen:

 

https://www.lecker.de/hagebutten-konfituere-8789.html

 

https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/weitere-lebensmittel/hagebutte

 

https://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/hagebutte/

 

 

 

Hinweis: Die genannten Tipps & Ratschläge sollen keinen Arzt ersetzen. Bite klären Sie die Einnahme vorher mit Ihrem Arzt ab. Wir übernehmen keinerlei Haftung.