Kurkuma (Gelbwurz) - Das wunderbare Gewürz mit Heilkraft

Alles über die Wunderwurzel Kurkuma  (Gelbwurz )

Kurkuma ist wohl das aktuell meist gehypte Gewürz auf dem Markt - aber nicht ohne Grund! Kurkuma auch Gelbwurz genannt soll angeblich gegen Krebs helfen, Alzheimer vorbeugen, beim Abnehmen helfen und Schwermetalle aus dem Körper ausleiten. Zudem hat es eine starke antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. In der traditionellen Naturheilkunde wird die gelbe Wurzel bei den unterschiedlichsten Erkrankungen eingesetzt, was auch durch viele Forschungsergebnissen unterstützt wird. 

Was ist Kurkuma?

Kurkuma ist eine goldgelbe Wurzel, die getrocknet und pulverisiert dem Curry seine charakteristische Farbe verleiht. Teilweise geht die Farbe des Kurkuma auch leicht ins Orange. Traditionell ist Kurkuma auch als indischer Safran bekannt. Kurkuma wird häufig in der chinesischen und indischen Medizin eingesetzt. 

Aussehen von Kurkuma - Blüte und Frucht:

Der Blütenstand ist kegelförmig, 10 bis 15 cm lang und ist an einem Stiel befestigt, der von einem Blattstiel umgeben ist. Die Blüte hat 2 hellgrüne Hochblätter, die 5 bis 6 cm lang sind. Die Deckblätter sind weißlich, oft rot gefärbt. Die einzelnen Blüten sind gelblich-weiß oder gelb. Die Blüten haben einen röhrenförmigen, dreilappigen Kelch und eine trichterförmige Krone mit drei Spitzen. Die Frucht ist eine gobulare Kapsel.

 

Blätter, Stamm und Wurzel: Curcuma domestica ist eine ausdauernde, aufrechte und blättrige Pflanze mit sehr großen, bis zu 1,2 m langen, lilienartigen Blättern. Die Blattspreite ist oval-lanzettlich, dünn, ganzrandig und zu einem langen, scheidenartigen Blattstiel verengt. Das Hauptrhizom ist zu einer Knolle verdickt und weist zahlreiche Wurzeln auf. Die Wurzeln enden wiederum in teilweise elliptischen Knollen.

Lebensraum von Kurkuma

Kurkuma ist wahrscheinlich in Indien heimisch; Sie wird heute in Indien und anderen tropischen Regionen Südostasiens angebaut.

Wirkung von Kurkuma

Kurkuma hat antihepatotoxische, antihyperlipidämische und entzündungshemmende Wirkungen. Es ist auch antioxidativ (hemmt die Bildung von Lipidperoxid in der Leber), antitumoral und antimikrobiell (insbesondere die Sesquiterpen-Derivate). Es hat insektenabweisende und antifertile Wirkungen.

 

Kurkuma wird bei Durchfall, Wechselfieber, Ödeme, Bronchitis, Erkältungen, Würmer, Lepra, Nierenentzündung und Blasenentzündung verwendet.

Andere Verwendungen umfassen Kopfschmerzen, Flatulenz, Oberbauchschmerzen, Brustinfektionen, Koliken, Amenorrhoe und Blutstürze.

 

Es wird äußerlich für Blutergüsse, Blutegelbisse, eitrige Augeninfektionen,

Entzündung der Mundschleimhaut, entzündliche Hauterkrankungen und infizierte Wunden angwendet.

 

Was muss beim Verzehr von Kurkuma beachtet werden?

Allgemein: Kurkuma sollte nicht von Menschen mit verstopften Gallengängen verwendet werden; diejenigen mit Gallensteinen sollten es nur unter der Aufsicht eines Arztes einnehmen.

 

Nebenwirkungen von Kurkuma

 

Gesundheitsrisiken oder Nebenwirkungen nach der ordnungsgemäßen Verabreichung bestimmter therapeutischer Dosierungen werden nicht erfasst. Magenbeschwerden können nach längerem Gebrauch oder im Falle einer Überdosierung auftreten. 

Diese Ratschläge sollen natürlich keinen Arzt ersetzen.