Ringelblume - Wirkung, Anwendung

Ringelblume Heilwirkung, Anwendung

Herkunft und Vorkommen der Ringelblume

 

Woher die Ringelblume ursprünglich stammt, kann heute nicht mit Gewissheit gesagt werden. Allerdings lässt der botanische Aufbau sowie zahlreiche Studien eine Herkunft im Mittelmeergebiet vermuten. Es wird davon ausgegangen, dass Kreuzfahrer die Pflanze gegen Ende des 11. Jahrhundert nach Europa brachten.

Heute kommt die auch als Calendula bezeichnete Pflanze in vielen europäischen Ländern verwildert vor. Dort wächst sie vor allem in Regionen, die über nährstoffreiche und gut lockere Böden verfügen.

Wirtschaftlich bedeutende Anbaugebiete der Ringelblume finden sich heute u.a. in Ägypten und Ungarn.

 

Anwendung der Ringelblume 

 

Die Ringelblume verfügt über ein breites Wirkspektrum. Ihr wird abschwellende, adstringierende, antibakterielle, anregende, entzündungshemmende, krampflösende, pilzhemmende, reinigende und schweißtreibende Wirkung zugeschrieben. Verantwortlich hierfür sind wohl die in den Blüten enthaltenen Flavonoide, Triterpene und Saponine. Extrakte aus Ringelblumenblüten regen die Bildung von frischem Bindegewebe und kleinen Blutgefäßen auf Wunden (Granulationsgewebe) an und verfügen über immunstimulierende Eigenschaften.

 

Diese Ratschläge sollen natürlich keinen Arzt ersetzen.