Schwarzkümmel, ein alter Begleiter

Der Hype um den altbekannten Schwarzkümmel

 

Was steckt hinter dem Hype um Schwarzkümmel? Zu allererst befassen wir uns mit dem Ursprung des Schwarzkümmels. Der echte Schwarzkümmel (Nigella sativa), ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist als Allheilmittel bekannt und eine alte Kulturpflanze, die ihren Ursprung in Ägypten und Westasien hat. Obwohl die Namensgebung verwirren kann, sind weder Kreuzkümmel noch Wiesenkümmel mit dem Schwarzkümmel verwandt. Auch geschmacklich haben die beiden Gewürze nicht viel miteinander gemeinsam.

 

Wofür wird Schwarzkümmel eingesetzt?

  • gegen Allergien
  • Schlafstörungen
  • Bluthochdruck
  • ein schwaches Immunsystem
  • gegen Krebs
  • Asthma
  • Magen Darm Beschwerden
  • ADHS
  • Zahnfleischentzündung

 

Wie schmeckt Schwarzkümmel?

Geschmacklich erinnert der Schwarzkümmel an eine Mischung aus Nüssen, Thymian, Bohnenkraut und einer Spur Eukalyptus. Die Samen können ganz und gemahlen verzehrt werden.

 

Achtung Verwechslungsgefahr: Schwarzer Sesam sieht dem Schwarzkümmel sehr ähnlich, schmeckt jedoch komplett anders.

Schwarzkümmel Öl lässt sich in zwei Bestandteile unterscheiden:

 

Fettes Schwarzkümmelöl

Das Fette Schwarzkümmelöl ist gelblich oder rötlich bis bräunlich gefärbt. Der Geruch ist aromatisch leicht pfeffrig. Es besteht aus verschiedenen Fetten und Fettsäuren. Bei entsprechender schonender Herstellung enthält es etwa 55 bis 60 Prozent Linolsäure, welche zu den zweifach ungesättigten Fettsäuren gehört und als sehr gesund gilt. Insbesondere die Gamma-Linolsäure wird für die vielfältigen gesundheitsfördernden Effekte von Schwarzkümmelöl verantwortlich gemacht.

 

Flüchtiges ätherisches Schwarzkümmelöl

Das flüchtige ätherische Schwarzkümmelöl ist für Geruch und Geschmack verantwortlich. Es ist hellgelb, wird aber durch Lagerung rötlich. Das ätherische Öl wird durch Dampfdestillation aus den Samen des Schwarzkümmels gewonnen, steckt jedoch auch in dem durch Pressung der Samen gewonnenen fetten Öl.

 

Wofür verwendet man Schwarzkümmel Öl

  • Innerlich (siehe oben)
  • als Hautpflegemitte (bei trockener als auch bei zu fetter   Haut)

Da das Öl durch Kaltpressung hergestellt wird, die schwierig ist, sollte man das Öl fertig kaufen.

 

Weitere Eigenschaften des Schwarzkümmels:

  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • entkrampfend
  • antibakteriell 
  • antifungal (pilztötend)
  • blutdrucksenkend
  • antioxidativ

 

Nebenwirkungen:

  • Magen-Darm-Reizungen, lebertoxisch, (bei zu großer Menge)
  • Kontaktallergie

Was kann man mit Schwarzkümmel machen?

 

Schwarzkümmel Tee

Dafür verwenden Sie einen Esslöffel gemörserte oder zerquetschte Samen und übergießen diese mit 250 ml kochendem Wasser. Lassen Sie die Samen 15 Minuten ziehen lassen und seien Sie diese anschließend ab. Der Tee sollte 2x täglich getrunken werden.

 

Öl ziehen mit Schwarzkümmelöl

Um den Körper zu entgiften und Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen vorzubeugen sowie zu verbessern ist Öl ziehen eine gute Möglichkeit. Schwarzkümmelöl bekämpft die Entzündungen im Mund und wirkt Bakterien entgegen. Eine regelmäßige Ölziehkur kann bei der Behandlung dieser Probleme recht gut helfen.

 

Schwarzkümmel Öl in der vegetarischen Küche

 Die vegetarische und vegane Küche boomt, hat sich dadurch längst als fester Bestandteil unserer Ernährung etabliert. Schwarzkümmel lässt sich hier vielseitig einsetzen. Egal ob süße oder deftige Gerichte. Schwarzkümmel verleiht ein spezielles, leckeres Aroma. So lässt sich dieser zum Beispiel in asiatischen Currys verarbeiten, über ein Avocadobrot oder Kartoffeln streuen oder in süßem Gebäck und Kuchen verarbeiten. Schon lange kommen die kleinen Samen in östlichen Ländern zum Einsatz. So werden diese z.B. auf das Fladenbrot gestreut und sind ein Bestandteil von Curry. In Indien wird Schwarzkümmelöl als Speiseöl genutzt.

Diese Tipps und Ratschläge sollen keinen Arzt ersetzen. Bitte klären Sie die Einnahme vorher mit ihrem Arzt ab. Wir übernehmen keinerlei Haftung!